Alexander Gerst- ein deutscher Alien

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ESA-Astronaut Alexander Gerst wird nächstes Jahr auf die ISS zurückkehren. Heute hat er den Namen und das Logo seiner neuen Mission vorgestellt: Horizons.

Gerst ist der erste Astronaut der ESA-Auswahl von 2009, der zum zweiten Mal zur ISS fliegen wird. Im April 2018 wird er zusammen mit der NASA-Astronautin Jeanette Epps und dem russischen Sojus-Kommandanten Sergei Prokobjew an Bord der Sojus MS-09 starten.

Die Horizons-Mission soll etwa sechs Monate, bis Ende Oktober 2018, dauern.

 

„Ich freue mich, dass Alexander Gerst bald zu seiner zweiten ISS-Mission starten wird“ sagte ESA-Generaldirektor Jan Wörner. „Seine neue Mission heisst Horizons und wird dabei helfen, neue Horizonte in der Raumfahrt astronautisch wie robotisch zu erschliessen. Langzeitaufenthalte auf der ISS, wie der von Alexander, sind wichtig für medizinische Experimente für irdische Anwendungen wie auch als Vorbereitungen für die zukünftigen Erkundungen jenseits des Erdorbits“ so Wörner weiter.

“Horizonte stehen für mich für das Unbekannte. Wenn ich einen Horizont sehe, frage ich mich als Erstes: was liegt dahinter? Deshalb betreiben wir Wissenschaft auf der ISS. Wir wollen unseren Horizont erweitern.“ sagt Alexander Gerst mit Blick auf den Namen der neuen Mission.

Während der zweiten Hälfte seines Aufenthalts wird Alexander Gerst als Kommandant der Internationalen Raumstation dienen.  Gerst wird nach dem Belgier Frank De Winne, dem heutigen Leiter des Europäischen Astronautenzentrums, der zweite europäische Kommandant der ISS sein.

„Dass Alexander Gerst, als zweiter Europäer überhaupt, als Kommandant der ISS dienen wird, unterstreicht das Vertrauen unserer internationalen Partner in Alexander und in die ESA“ erklärte ESA-Generaldirektor Wörner

„Für einen Hochtechnologiestandort und eine Exportnation wie Deutschland ist die astronautische Raumfahrt unverzichtbar, sie ist Standort- und Wirtschaftsfaktor zugleich. So hat jeder investierte Euro in die astronautische Raumfahrt einen Wertschöpfungsfaktor von ca. 1,8 vor allem im technologischen Bereich,“ erklärt Prof. Pascale Ehrenfreund, die Vorstandsvorsitzende des DLR, „Für die neue Mission von Alexander Gerst im kommenden Jahr plant das DLR mehr als 35 Experimente, so in den Bereichen Technologie, Materialwissenschaften und Robotik. Junge Menschen wollen wir mit einem einzigartigen Projekt ansprechen. Dabei werden wir mit einer Zeitkapsel die Wünsche von Kindern und Jugendlichen aus Deutschland in den Erdorbit bringen“ so Pascale Ehrenfreund weiter.

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