und schon sind Sie da und wieder weg

Pop UP-Stores and more

Shopping Revolution: Warum Pop-Up Konzepte gerade hoch im Kurs stehen

Happening statt Hardselling. Kaum geöffnet, schon wieder weg – immer öfter locken Pop-up-Stores Kunden für begrenzte Zeit – und das weltweit von New York bis Düsseldorf. So hat Justin Bieber im New Yorker Stadtteil SoHo seinen „Purpose“-Shop für zwei Tage eröffnet. Auch Kanye West launchte sein Album „The Life of Pablo“ mit einem temporären Merchandise-Store und sogar Karl Lagerfeld hat jetzt einen eigenen Pop-up-Store. Was steckt dahinter: Die Kunden kaufen, weil sie Lust darauf haben. Weil Mode auf überraschendem Terrain ganz neue Reize entfalten kann. Und so wird zurzeit viel experimentiert: Es werden luftige Flächen geschaffen, ohne Ärmelparaden und Pullover-Stapel. Auch in Düsseldorf erfreuen sich Pop-up-Stores in ungewöhnlichen Locations großer Beliebtheit.

 

Premiere feierte im Design-Haus Stilwerk „Düsseldorf’s finest“: Wem Einkaufen von der Stange zu langweilig ist, dem bot sich zeitlich limitiert an zwei Wochenenden reichlich Abwechslung. Auf 1800 Quadratmeter versammelten sich 90 Aussteller, darunter zahlreiche Start-ups, die alle eines im Sinn haben: Geballt die Vielfalt und Kreativität heimischer Shops, Modelabels, Künstler und Gastronomen aller Couleur unter einem Dach zur Schau zu stellen. Vom Lakritz bis zum Gin, vom Smoothie bis zum Strohhut und der schrägen Brille – Hautsache alles ist von hier und made in Düsseldorf. „Wir wollen die schönen Dinge der Stadt zeigen, die man sonst nur verstreut in kleinen, inhabergeführten Läden in Flingern, Derendorf oder Oberkassel findet, aber nicht im Karree rund um die Kö“, heißt es. Da bieten sich, um höchste Aufmerksamkeit zu erregen, eben die inzwischen in allen Großstädten so beliebten Pop-up-Stores, garniert mit Music-Acts an.

Neben dem erfolgreichen Fashion Yard for Fashion Lovers mit Fashion Shows im Boui-Boui Bilk lief bereits zum zweiten Mal das Shopping-Lifestyle-Festival Popup-Now unter dem Motto „Discover.Connect.Shop“. Als Hauptsponsor stellte die Werbeagentur Grey die Location zur Verfügung, die mit der historischen Ulanen Kaserne auf 3000 Quadratmeter und der großen Außenfläche am Platz der Ideen, eine perfekte Plattform für Aussteller und Gäste bot. Mit zahlreichen Live Acts und insgesamt 48 Marken aus ganz Europa wurde ein stimmiges Konzept aus Fashion, Beauty, Schmuck, Accessoires und Lifestylemarken geboten. Zum ersten Mal war Mavis Solutions in Retail Design mit seinem Kreativ-Institut hololab – R&D in Retail Design als Partner der innovativen Markenplattform dabei. Die Retail-Spezialisten kreierten eine mexikanische Wohlfühl-Oase im Entrée und verwandelten den Platz der Ideen in einen urbanen Hot-Spot. Ein besonderes Highlight war, die im Eingangsbereich inszenierte Pressewand mit ihrer künstlerischen Pompom-Installation. „Als Düsseldorfer Agentur freuen wir uns sehr, die Stadt mit Popup-Now eine Attraktion mehr zu bieten hat. Wir bei Mavis glauben an die Strahlkraft hybrider Events, die dem Menschen echten Mehrwert in Form von Erlebnissen bieten. Popup-Now bietet kuratierte Marken und Sortimente, Food und Fashion, B2B und B2C sowie eine Menge Inspiration. Alles Aspekte die wir auch in Zukunft verstärkt im Handel sehen werden“, so Florian Schiffer, Mavis, Head of Strategy.

Selbst die Gourmet-Küche ist in Bewegung und Event-Essen an stets anderen Orten verspricht einmalige Erlebnisse. „YouDinner“ haben die Gründer, Daniel Ohr, rheinländischer Schwabe und ehemaliger Marketing-Chef bei Breuninger sowie der Spanier Miguel Calero, der zehn Jahre lang das sternegekrönte Restaurant Vendôme in Bensberg geleitet hat, ihren neugegründeten Club genannt. Für eine Jahresgebühr kann man Mitglied werden und zum Beispiel Veranstaltungen in Düsseldorf, Köln und Stuttgart inklusiv Essen und Weine buchen, wie sie der Sternekoch Sascha Stemberg aus Velbert auf der Piazza im Kunstmuseum K21 mit seinem „bergischen Gourmetgasthaus“ inszeniert hat. Unter der Installation „in orbit“ von Tomás Saraceno war eine lange Tafel aufgebaut und der bodenständige Stemberg tischte ein Fünf-Gänge-Menü zwischen Hausmannskost und Kunst mit Bachsaibling in Gin Tonic Beize und Königsberger Klops vom Sauerländer Kalb auf, das es so nicht noch einmal geben wird. Denn noch in der Nacht waren alle Reste Spuren von „YouDinner“ beseitigt und das nächste Event – „Ein Abendmahl in der Kirche“ – steht ins Haus.

 

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