Das erste EXTRA der Schicht

 

ExtraSchicht 2016 – Eine für alles

Am 25. Juni 2016 geht die ExtraSchicht in ihre 16. Auflage:

48 Spielorte, 20 Städte, vier „Neuzugänge”

Einmal im Jahr feiert die Metropole Ruhr sich selbst. Einmal im Jahr ist eine ganze Region auf den Beinen. Einmal im Jahr ist ExtraSchicht. Am 25. Juni bespielt die Nacht der Industriekultur erneut Hochöfen, Zechen und Gasometer. Genauer: Von 18:00 bis 02:00 Uhr inszenieren rund 2000 Künstler die 48 ausgewählten Spielorte in 20 Städten. Eine für alles. Die vier „Neuen” im Team: ThyssenKrupp Steel Europe in Duisburg, Zeche Schlägel und Eisen in Herten, das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund und das Bergwerk Ost in Hamm.

Die Spielorte 2016

Das Prinzip: altbewährt, eigens konzipiert und unübertroffen gut. Per Shuttlebus, per Bahn oder gar per Schiff geht es am 25. Juni erneut für rund 200.000 Besucher von einem Spielort zum nächsten. Einmal quer durch die Metropole Ruhr. Und das mit nur einem Ticket. Der Weg als solcher – er ist bereits Teil jenes typischen ExtraSchicht-Gefühls, das unzählige Menschen weit über die Region hinaus begeistert. Jedes Jahr auf’s Neue. An seinem „Ende” stehen, immer wieder anders, immer wieder neu, Spielorte von ganz eigener Qualität: Zechen, Maschinenhallen, Hochöfen, Parks, Industriemuseen, Gasometer und Brauereien. 48 sind es bei dieser 16. Auflage. In 20 Städte führt die Reise. Wer sagt denn, dass ein Weg immer nur ein Ziel haben muss?

Traditionell bespielt die ExtraSchicht neben großen Namen der Route der Industriekultur, gezielt auch „Newcomer” aus der Region. Denn das Motto der Kulturhauptstadt RUHR.2010 „Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel” hat nach wie vor Bestand. Die Metropole Ruhr ist längst noch nicht fertig.

Neue Spielorte

Dass die Jüngsten in der ExtraSchicht-Familie dabei durchaus schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben, ist Teil des industriekulturellen Konzeptes.

Über 100 Jahre lang war etwa das Bergwerk Ost in Hamm ein verlässlicher Kokskohlenlieferant; heute steht das Gelände, vor dem vielleicht größten Wandel in seiner Geschichte. Derzeit erarbeiten die Stadt Hamm und die RAG Montan Immobilien ein Konzept für das Bergwerk. Mit dem ExtraSchicht-Debüt wird somit ein erstmaliger – und in dieser Form gleichzeitig letztmaliger Besuch des 100 Hektar Geländes möglich.

Etwas länger währte der „Dornröschenschlaf” der Zeche Schlägel und Eisen in Herten, die dank der Initiative „Klub Schlägel & Eisen e.V.” zur ExtraSchicht 2016 nun wieder zum Leben erweckt wird. Vor 120 Jahren wurde das Areal für den Bergbau erschlossen; für 15 Jahre stand es zuletzt still. Wer hier Halt macht, hinterlässt im wahren Wortsinn Spuren im Staub der Vergangenheit und hat zugleich die Chance – stilecht bei Stullen, Bier und „anner Bude” – eine Reise zurück in die Bergbau-Geschichte der Schachtanlage 3/4/7 anzutreten. Zeitzeugen inklusive. Und: Erstmals wird der mächtige Schachtturm 4 für Besucher geöffnet.

Alles andere als still steht die Zeit hingegen in Duisburg: thyssenkrupp Steel Europe gehört zu den führenden Anbietern von Qualitätsflachstahl, und das seit 1891 bestehende Werk in der Rheinmetropole bildet das Herz des Unternehmens. Zur Nacht der Industriekultur verspricht das aktive Stahlwerk, in dem täglich für die Automobilindustrie, den Maschinenbau und die Verpackungsindustrie weltweit produziert wird, einmalige Einblicke in den Produktionsalltag.

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